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Wie entsteht das Wissen im Bausektor?

Das überwiegende Wissen zum Bauen beruht auf der Basis aus den Erfahrungen der Jahrtausende alten Baukultur in verschiedenen Regionen. Das moderne Baugeschehen versucht die Erfahrungen in Verordnungen sowie Standards zusammenzufassen und zu vereinheitlichen. Das ist auch aus heutiger Sichtweise sinnvoll. Heute ist die normative Nutzungszeit kürzer und bei der Errichtung des Wohnhauses können sowohl bei der Bauzeit, beim Materialeinsatz als auch bei der Sanierung Baukosten gespart werden. Früher baute man dagegen länger, und langlebigere Gebäude auch für die kommende Generation.

Ein Erkenntniszuwachs seitens der Hochschulen und Universitäten ist kaum zu erwarten, da die Mehrheit der Forschungsthemen durch die Wirtschaft gesponsert wird und nur die Ergebnisse veröffentlicht werden, die im Interesse des Geldgebers oder der aktuellen Politik dienen. Die gewünschten Ergebnisse bestimmen dann auch den Inhalt der Lehre.

Die Zeiten der wertneutralen Forschungen an den Universitäten und Institute gehören schon lange der Vergangenheit an. Würde zum Beispiel das Potsdamer Institut für Klimafolgeforschung e.V. nicht mithilfe eines simulierten Computerprogramms eine durch den Menschen gemachte katastrophalen Klimaveränderung herauf beschwören, so würde der Verein wesentlich weniger Geldmittel erhalten. Die Klimaforscher müssten sich sonst in die Reihe der Arbeitssuchenden bei der Bundesagentur für Arbeit einreihen. Ich habe hierfür volles Verständnis für die Mitarbeiter, die alles dafür tun, damit die Geldquellen nicht versiegen.

Die fachlich gut geschulten Lobbyisten stehen hilfreich den Volksabgeordneten zur Seite und so werden geschickt unternehmerische Interessen politisch umgesetzt. Es wäre sehr verwunderlich, wenn die Vertreter aus der Wirtschaft in den Normenausschüssen nicht ihre Firmen bezogene Interessen in die Normen einarbeiten.

Warum hört man nur sehr wenige kritische Stimmen aus dem Forschungs- und Wissenschaftskreis. Äußert sich ein Hochschullehrer entgegen der Meinung der offiziellen Medienpolitik, so wird sein künftiger beruflicher Weg nicht nur steinig, sondern er wird auch geächtet. Er gefährdet seine Karriere oder riskiert gar den Rauswurf.
Die ethisch saubere Wissenschaft wird immer mehr durch die autoritäre Wissenschaft abgelöst.
Ergänzend hierzu noch ein Zitat von Prof. Claus Turtur: "Wissenschaftler stehen in dem Ruf wissend zu sein, um ihren guten Ruf nicht zu gefährden, befasse sie sich mit Dingen, die sie wissen, und vermeiden Dinge, von denen sie nichts wissen. Deshalb beschränkt sich die Wissenschaft auf bekannte Fakten und verhindert neues unbekanntes Wissen."

Professor Dr. Meyl: "Wissenschaft nicht frei, sondern vom Geld regiert." Zum Video

Auch in der Bauphysik werden Korrekturfaktoren erfunden, um rechnerisch die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Warum sollte ein Lehrstuhlinhaber auch vorsätzlich seinen gut honorierten Job riskieren?

Besonders der grüne Zeitgeist hinterlässt tiefe Spuren in der Verunstaltung unserer Heimat, Schädigung der natürlichen Umwelt und trägt zur Vernichtung unseres Wirtschaftsstandortes bei. Zum Beispiel unwirtschaftliche Windmühlen auf jedem Hügel oder die Vernichtung der deutschen Baukultur durch Styropor-Fassaden.
Energiesparen ist richtig, aber nicht auf Kosten unserer wertvollen Umwelt und der Gesundheit der Bewohner. Nur durch die sichere Bereitstellung von preiswerter Energie können ökologisch gesunde Wohnungen geschaffen und erhalten werden. Nebenbei wird aber auch der Volkswohlstand gesichert.

Hausbau in Aserbaidschan

Hier ein Beispiel, wie in Aserbaidschan aus Steinen, Stöcken und Mist in nur drei Tagen ein Wohnhaus für 100 Jahre gebaut werden kann. (Bild aus Artikel von Andre Senuschkin)

Deutschland hat durch die Energiewende einer der teuersten Energien der Welt. Die Preise der Ölsorte WTI (West Texas Intermediate) sind gegenüber dem Sommer 2014 halbiert und lagen am 13.1.2015 bei 46,83 USD für das Barrel. Die deutsche Wirtschaft ist vorwiegend auf den Export ausgerichtet. Wie lange die Industrie dem internationalen Wettbewerb bei diesem Preisunterschied standhalten kann, ist nur noch eine Frage der Zeit. Ein Teil der energieintensiven Industrien sind ja schon weg, siehe Folgen der Energiewende.

Quelle:
[1] P.T. Magazin, 4/2013, Mehr Potential als benötigt S. 48
[2] Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter e.V., 10. November 2012, Stellungnahme zur anstehenden Novellierung des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) und der EnEV
[3] Sondermüll an der Fassade, Süddeutsche Zeitung, 28.10.2014
[4] Deutschland im Dämmwahn? 4.4.2013, Online-Redaktion Verlag Dashöfer: Quelle Neue Osanbrücker Zeitung "Neue OZ"-Kommentar zur energetischen Gebäudesanierung
[5] NDR-Fernsehen, 16.11.2015 22.00 Uhr, Sendung Dokumentation "Die Wärmedämmung"
[6] Sondermüll an der Fassade, Süddeutsche Zeitung, 28.10.2014

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